Hamburg, 05.04.2011
Trainingsfreizeit der Jugend ein Erfolg
Am 13.03.2011 konnte die Leichtathletik-Abteilung des SC Poppenbüttel mal wieder eine Premiere feiern. 11 Jugendliche und zwei Betreuer brachen nach St. Peter-Ording auf um eine Woche auf dem Campus Nordsee gemeinsam zu trainieren und eine großartige Zeit mit einander zu verleben.
Dies ist keine Floskel. Es war tatsächlich eine großartige Zeit, und sollten wir die Möglichkeit haben etwas dergleichen zu wiederholen oder hieraus vielleicht sogar eine kleine Tradition heranwachsen zu lassen, dann werde ich wieder mit viel Feuer und Freude dahinter stehen.
Es würde zu weit gehen jeden Tag einzeln für sich zu betrachten. Allein der Gesamteindruck und einige Highlights werden unvergessen bleiben.
Zu aller erst die tollen gemeinsamen Trainingseinheiten, die nicht zuletzt deshalb so gut funktioniert hatten, weil alle Athleten so stark mitgearbeitet haben. Es wurden viele Spiele ausprobiert und gespielt, die aber letztlich genauso stark an die Substanz gingen, wie die elementare Trainingsinhalte der Leichtathletik, die wir natürlich auch stark eingebracht haben.Teambildenden Maßnahmen waren für diese Truppe kein Thema und sogar das bedingungslose Vertrauen beim Fall in 24 Händepaare von einem Kasten stellte kein Problem dar. Es war und ist eine großartige Gemeinschaft, die in dieser Woche noch stärker zusammengewachsen ist.
Ich werde nie unsere beiden „Wasserwandler“ am ersten Tag nach der Ankunft vergessen. Oder die ersten Trainingseinheiten auf dem Sportplatz, die unter dem Titel „Vom Winde verweht“ sicherlich auch hätte stattfinden können. Natürlich wären da auch noch die tollen gemeinsamen Abende, wo „Werwölfe“ den Campus heimsuchten, der Peacemaker sein cooles Peace-Zeichen machte und das Luschermädchen alles mit ansah. Ich sage nur „Whiskymixer“ und „Wachsmaske“. J Es wurde viel geredet, gelacht, diskutiert und natürlich nicht zu knapp Sport betrieben.
Wir haben den Athleten mit 2 bis 3 Trainingseinheiten pro Tag viel abverlangt, aber sie haben bedingungslos mitgezogen. Natürlich gab es auch Freizeit, wobei die Frage, ob zu viel oder zu wenig, sicherlich im Auge des Betrachters liegt.
Natürlich darf auch der Besuch der Nordsee-Dünentherme am letzten Abend nicht unerwähnt bleiben, was für alle Athleten eine Belohnung für ihre tollen Trainingsleistungen sein sollte und sicherlich auch gewesen ist.
Ich bin mir sicher, dass jeder für sich noch viele weitere Highlights mitnehmen konnte, an die man sich hoffentlich noch sehr lange erinnern wird. Ich würde es mir wünschen, denn dann haben wir unser Ziel erreicht und ein unvergessliches Erlebnis geschaffen. Für mich war es das in jeder Hinsicht.
Ich möchte nicht zuletzt Linda Persiel danken, ohne die sicherlich diese Trainingsfreizeit nicht möglich gewesen wäre. Man muss aus einem ganz bestimmten Holz geschnitzt sein um als Betreuer eine solche Woche so erstklassig über die Bühne zu bringen. Vielen Dank!
Und natürlich danke ich den Athleten, denn ihr habt es möglich gemacht, dass ich meinen Traum leben konnte. Danke!
Keep on running
Euer Hendrik