Hamburg, 05.01.2012
Jahresrückblick
Liebe Athleten, liebe Eltern, liebe Trainer,
in diesem Jahr lasse ich mich das erste Mal dazu hinreißen einen Jahresrückblick zu formulieren. Nicht zuletzt deshalb, weil mich dieses Jahr emotional so sehr gefordert hat wie noch nie zuvor. Neben einigen unerfreulichen Begebenheiten, auf die ich gleich kurz eingehe, durften das Trainerteam und ich unglaublich viele schöne Erlebnisse, Erfolge und Erfahrungen mit euch teilen. Jeder von uns hat diese Momente in vollen Zügen genossen und ich hoffe, dass es euch, unseren Athleten, genau so erging.
Nichts desto trotz gab es, wie bereits erwähnt auch einige Vorkommnisse und Themen, die nicht so positiv verlaufen sind. Da wäre zum einen das B-Schüler Training zu erwähnen, wo wir mit unterschiedlichsten Problemen zu kämpfen hatten. Diese haben wir aber nach und nach in den Griff bekommen und gehen nun auch mit dieser Trainingsgruppe frohen Mutes ins neue Jahr.
Ein anderes Thema, welches diese Saison sehr negativ überschattet hat, war die Neuanschaffung einer Hochsprunganlage, nachdem die Alte im vergangenen Jahr der Brandstiftung zum Opfer fiel. Trotz der damit einhergehenden Ärgernisse, auf die ich nun nicht näher eingehen möchte, konnten wir nach den Sommerferien endlich wieder auf unserer neuen Hochsprunganlage trainieren. An der Stelle sei auch noch Mal sehr herzlich dem Trainerteam gedankt, welches diese schwierige Zeit so gut es ging überbrückt hat.
Dennoch hatte dieses Jahr überwiegend positive Ereignisse mit sich gebracht. Sehen wir jetzt erst einmal von den Ergebnissen bei Wettkämpfen und Meisterschaften ab, so war die erste Trainingsfreizeit der Jugend im März ein ganz besonderes Highlight. Nie zuvor durften Linda und ich die Athleten so intensiv erleben und es war für alle Beteiligten mit Sicherheit eine großartige und einzigartige Erfahrung.
Des Weiteren hat der SC Poppenbüttel zum ersten Mal eine Veranstaltung durchgeführt. Gemeinsam mit der LAV Hamburg-Nord wurde der Kinderzehnkampf wieder zum Leben erweckt und das Feedback war für die erste Veranstaltung wirklich mehr als positiv. Nicht zuletzt verdanken wir diesen Erfolg auch allen Eltern und Athleten, die sich an diesem Tag ehrenamtlich beteiligt haben.
Auch unser Spiel- und Spaßwochenende hat sich wie jedes Jahr großer Beliebtheit erfreut. Die gemeinsamen Aktionen, das Erleben und Bewegen nonstop, sowie die enger werdende Bindung zu den Sportkameraden und nicht zuletzt auch Trainern machen jedes SSWE zu einem unvergesslichen Ereignis. Besonders erwähnenswert: Die Kasino-Nacht! Danke Linda und Basti für diese sensationelle Idee.
Zu guter Letzt darf natürlich auch unser Vereinsinternes Sportfest nicht fehlen. Auf den ersten Blick mag es hier nur um Ergebnisse gehen. Auf den zweiten Blick ist es doch so viel mehr. Auch in diesem Jahr war es wieder ein tolles Ereignis, bei dem viele unserer Sportler Motivation und Selbstbewusstsein geschöpft haben. Ich werde alles daran setzen im nächsten Jahr wieder mit dabei zu sein.
Auch wenn wir uns über diese Erlebnisse und dem Spaß am Sport definieren, so freuten wir uns natürlich auch über die herausragenden Ergebnisse, die unsere Athleten in diesem Jahr erzielt haben. Am Anfang und Ende des Jahres steht ganz klar unsere Staffel der B-Schülerinnen, die sowohl bei den Hallenmeisterschaften als auch beim Hallenmeeting des Niendorfer TSV der Konkurrenz davon liefen. Es gibt wohl kaum etwas Spannenderes als einen Staffellauf und die Mädels haben es, in wechselnder Besetzung, für uns alle spannend und zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Unsere B-Schülerinnen waren es auch, die in diesem Jahr die Superleague der Jugend in ihrer Altersklasse gewinnen konnten. Ein großes Lob an die herausragende Leistung. Hier taten sich besonders Malina Reichert im Wurf- und Mehrkampbereich hervor, sowie Nadine Felber im Sprint-/Sprungbereich. Bei den C-Schülerinnen gilt es noch Rebekka Rattermann zu erwähnen, die ebenfalls mit sehr guten Leistungen im Sprint und Sprung überzeugen konnte. Letztlich darf eine Athletin natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Alena Gardyan überzeugte in ihrem ersten Jahr in der Jugend mit überragenden Leistungen in den Langsprintdistanzen und über ihre Paradedisziplin den 800m. Der dritte Platz bei den deutschen Jugendmeisterschaften über diese Strecke war für mich das sportliche Highlight des vergangenen Jahres und wird mir für immer unvergessen bleiben.
Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass uns das Jahr 2011 unheimlich viel geboten hat. Für das Jahr 2012 wünsche ich mir, dass wir unseren Kurs beibehalten und weiterausbauen können. Ich wünsche mir, dass unsere Athleten ähnlich erfolgreich sein werden und ich wünsche mir vor allen Dingen, dass die Freude an unserer Sportart immer unser wichtigster Begleiter sein wird.
Keep on running
Hendrik Vogt
SC Poppenbüttel
Leichtathletik