Hamburg, 05.06.2010
3. Vereinsinterne Meisterschaften der Leichtathletik-Abteilung
Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können. Als die ersten Athleten am 05.06. den Platz betraten, setzte sich die Sonne vollends gegen die dünne Wolkendecke durch und es versprach einer der bisher schönsten Tage des Jahres zu werden.
Doch vorher trafen sich bereits das Orgateam, bestehend aus Familie Reichert und Janssen, und das Trainerteam zum gemeinsamen Aufbau, damit ein reibungsloser Wettkampfablauf garantiert werden konnte. Dies ging schneller von statten als erwartet, sodass wir schon in freudiger Erwartung waren, als die ersten Athleten eintrafen.
Um 11:30 Uhr ging es dann los. Wir liefen alle gemeinsam ein, dehnten uns und verrichteten zusammen das Sprint-ABC. Schon dies war ein atemberaubendes Erlebnis, gut 55 Athleten zusammen in der Ausübung leichtathletischer Grundübungen und mit dem gemeinsamen Ziel heute persönliche Bestleistungen zu überbieten, vielleicht den einen oder anderen Trainingspartner zu schlagen und ansonsten einfach nur viel Spaß zu haben.
Dann war es so weit. Kurz nach 12 Uhr fiel der Startschuss, oder in unserem Fall die Startklappe, zu den 3. Vereinsinternen Meisterschaften der Leichtathletik-Abteilung des SC Poppenbüttel.
Für alle Beteiligten ging es mit Dreikampf los. Im Rotationsprinzip wurden dann Sprint, Ballwurf – von den Älteren natürlich Kugel – und Weitsprung absolviert, wobei Letzteres, wie zu erwarten war, am meisten Zeit in Anspruch nahm. Der Begeisterung tat das jedoch keinen Abbruch und so konnten wir bereits beim Dreikampf sensationelle Leistungen bewundern. Sei es jetzt der Zweikampf von Henry Lippeck und Linus Kerstein (beide M9) im Weitsprung, wo Beide schon mit 3,72m und 3,64m klarmachten, dass sie zur Hamburger Spitze in ihrer Altersklasse gehören, was letztlich auch ihre Dreikampfleistung widerspiegelt (938 und 801 Punkte). Oder aber der 100m Sprint, wo sich Florian Wieters und Klaus Lockau (beide Jugend B) ein packendes Duell lieferten, welches Klaus nur knapp für sich entschied (13,1 sek und 12,8 sek.). Dies sind nur einige Einblicke, alle zu erfassen würde sicherlich den Rahmen sprengen, soll jedoch die Leistungen der Anderen in keinster Weise schmälern.
Nach den Dreikämpfen folgte der Hochsprung und die ersten 800m unserer Jüngsten wurden ins Rollen gebracht. Während somit im Hochsprung ein Teil unseres zahlreich erschienenen Publikums die Athleten zu neuen Höhenflügen animierte, peitschte der andere Teil die Athleten über die 800m nach vorn und unterstützte sie so gut es ging diese Strecke bei den atemberaubenden Temperaturen durchzustehen. Ein große Motivation, die fast alle Athleten ins Ziel brachte.
Nach dem Hochsprung und den ersten 800m-Läufen konnten dann schon die ersten Siegerehrungen stattfinden und alle Athleten erhielten nebst Urkunde und den für Hamburg so typischen Lolli natürlich auch eine Medaille. Dies hatte sich aber auch jeder redlich verdient, denn alle hatten ihr Bestes gegeben und bei fast hochsommerlichen Temperaturen in vielen Disziplinen Bestleistungen erbracht.
Zwischen durch ließ ich es mir dann jedoch auch nicht nehmen Susanne Reichert und Ute Janssen für ihre hervorragende Organisation und ihr Engagement im Allgemeinen zu danken, ebenso den Damen des Kuchenbuffets Anette Kirch, Angela Felber und Cornelia Lippeck. Des Weiteren galt es auch Andreas Reichert und Gregor Janssen zu danken, deren ehrenamtliches Engagement nicht hoch genug bewertet werden kann. Ohne den Einsatz solcher großartigen Menschen hätten wir Vieles nicht möglich machen können. Danke!!!
Last but noch least wurde dann noch mal der Speer geschleudert, was nicht nur ein gute Möglichkeit war an der eigenen Technik zu feilen, sondern auch für die Jüngeren noch einen spektakulären Abschluss bildete, mal beim Speerwurf zuzuschauen.
Nachdem die letzten Ehrungen vollzogen wurden, löste sich die Veranstaltung langsam auf, welche nicht zuletzt durch das Publikum, seien es Eltern, Geschwister, Großeltern oder Freunde, zu einem großartigen Erfolg wurde. Die Leichtathletik hat sich an diesem Tag von einer ihrer besten Seiten gezeigt und die Vorfreude auf das nächste Mal ist jetzt schon spürbar.
Keep on running
Hendrik